Noch 4 Jahre bis zum E-Euro

Digitale Währungen von Zentralbanken sind in aller Munde. Doch wenn der Austritt mancherorts unausweichlich ist, müssen sich die EU-Bürger noch ein wenig gedulden. Laut Christine Lagarde aus gutem Grund.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis der digitale Euro offiziell eingeführt wird. Laut Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), würde die Entwicklung einer digitalen Währung realistischerweise 4 Jahre dauern.

In einem Interview mit Bloomberg am 31. Ein März-Blick auf den europäischen Entscheidungsprozess. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die EZB, in Kürze die Ergebnisse einer offenen Umfrage zum Euro zu veröffentlichen, an der sich Bürger, Unternehmen und andere Organisationen beteiligt haben. Eine Analyse dieser 8000 Antworten wird an das Europäische Parlament und andere Entscheidungsgremien weitergeleitet.

Auf dieser Grundlage wird erwartet, dass bis Mitte 2021. Der Vorstand wird entscheiden, ob ein Experiment mit einem europäischen CBDC durchgeführt werden soll. Eine endgültige Entscheidung über die Einführung oder Ablehnung des digitalen Euro wird in 6 bis 12 Monaten erwartet. Diese Entscheidung wird erst zu Beginn des eigentlichen Implementierungsprozesses getroffen. Lagarde fügte hinzu, dass die Pandemie Covid 19 eine Schlüsselrolle bei der Umstellung auf digitale Zahlungen gespielt hat.

EZB will Gewissheit und Stabilität

Laut Lagarde ist eine Entwicklungszeit von einigen Jahren für den digitalen Euro mehr als angemessen. Schließlich will die EZB am Ende des Prozesses einen sicheren, stabilen und zuverlässigen Zahlungsmechanismus:

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Da dies sowohl eine technische Übung als auch eine grundlegende Änderung ist, müssen wir sicherstellen, dass wir es richtig machen. Das sind wir den Menschen in Europa schuldig; sie müssen sich sicher fühlen.

Lagarde sagte, dass einige Banken über die Pläne der CBOKR besorgt seien. Aus ihrer Sicht sind diese Bedenken jedoch unbegründet. Die Zahlungsverkehrsintermediäre werden auch nach der Einführung des Euro weiter bestehen und die Zentralbanken werden nicht plötzlich die Aufgaben der Kundenbanken übernehmen. Auch Geld wird es weiterhin geben, sagte er. Der Originalton von Lagarde: Die EZB beabsichtigt nicht, das bestehende System grundlegend zu verändern, sondern es an die Anforderungen des digitalen Zahlungsverkehrs anzupassen.

Die EZB hat bereits im Oktober einen Bericht veröffentlicht, in dem sie ihre Ideen für den digitalen Euro darlegt. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, ob der digitale Euro auf die Bedürfnisse von Privatkunden oder von Unternehmen zugeschnitten sein würde.

Parallel dazu hat die Digital Europe Association (DEA) ein europaweites Expertengremium eingerichtet. Basierend auf ihren Erfahrungen hat sich die DEA die Aufgabe gestellt, die Digitalisierung des europäischen Zahlungsverkehrs aktiv zu unterstützen und mitzugestalten.

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