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“Diese Features sollte der E-Euro haben”

“Diese Features sollte der E-Euro haben”

“Diese Features sollte der E-Euro haben”

Nach einer Befragung der EU-Bürger zur e-EU stellt die EZB heute die Ergebnisse vor.

Im Oktober letzten Jahres veröffentlichte die EZB ihren letzten Bericht über den e-euro. Dieser Bericht soll als Grundlage für eine eingehendere Bewertung dienen, um die Vorteile und Herausforderungen von CBOCs im Euroraum besser zu verstehen. Darüber hinaus ist diese Studie auch als ein erster Versuch der Konzeptualisierung zu sehen. Auf der Grundlage dieses Berichts startete die EZB eine öffentliche Konsultation zum Euro. Das Finanzinstitut beantwortete 18 Fragen von Bürgern und Experten und hat bisher insgesamt 8.221 Antworten erhalten.

Euro-Privatsphäre Priorität

In den Top 5 der EZB legt ein signifikanter Anteil der Befragten großen Wert auf Datenschutz. Laut der Umfrage glauben 43% der Befragten, dass dies die wichtigste Funktion ist, die Europa erfüllen sollte. Es folgen die Sicherheit (18%) und die operative Kapazität in der EU (11%).

Darüber hinaus haben viele Bürger Probleme mit der Zugänglichkeit, vor allem in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit. Experten, hauptsächlich Geschäftsleute, nahmen diese Elemente ebenfalls zur Kenntnis und wiesen auf die zusätzlichen Herausforderungen hin, die beispielsweise in Regionen mit schlechtem Internetzugang entstehen können.

Darüber hinaus haben Bürger und Experten die Notwendigkeit betont, den Euro in das bestehende Zahlungsnetzwerk von Banken und Zahlungsdienstleistern zu integrieren. Zu diesem Zweck waren sich beide Gruppen einig, dass Vermittler überwacht und lizenziert werden müssen, um Datenmissbrauch und Sicherheitsprobleme zu verhindern und den Verbraucherschutz zu gewährleisten. Trotz der Vertraulichkeit unterstützten beide Parteien die Anfragen, um illegale Aktivitäten zu verhindern. So sprach sich weniger als jeder zehnte Befragte für eine vollständige Anonymität aus.

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Mögliche technische Lösungen

Neben der allgemeinen Funktionsweise von E-Euro wird auch auf technische Lösungen eingegangen. Ein Viertel der Befragten gab an, dass eine Hardwarelösung (in Form von Smartcards) oder eine Sicherheitskomponente, zum Beispiel in einem Smartphone, die beste technische Lösung wäre.

Andererseits schloss etwa ein Drittel der Experten eine Softwarelösung, wie z. B. eine Wallet oder eine Anwendung, nicht aus. Sie waren aber auch offen für Hardware-Lösungen. Ein weiteres Drittel der Fachleute bevorzugt eine Kombination aus Endanwenderlösungen und Backbone-Infrastruktur, und viele sprechen von einer verteilten Infrastruktur.

Keine Funktionsbeschränkung für Zahlungen außerhalb des EU-Raums

Bei der Frage nach Zahlungen in verschiedenen Währungen legen viele Bürger großen Wert auf die Schnelligkeit von grenzüberschreitenden Transaktionen sowie auf die Kosten und die Transparenz der Wechselkurse. Ein Drittel der Befragten nannte mindestens einen dieser drei Aspekte. Darüber hinaus merkten einige an, dass es möglich sein sollte, Überweisungen sofort zu tätigen.

Zudem spricht sich eine Mehrheit für die Verwendung des Euro außerhalb der Währungszone aus. Die Funktionen der CBDCs sollten nicht eingeschränkt werden. Voraussetzung ist jedoch die Vertraulichkeit und Sicherheit. Etwa 10 % der Befragten sprechen sich dafür aus, die Funktionalität des Euro einzuschränken, wenn er für Transaktionen außerhalb des Euroraums verwendet wird. Weitere 10 Prozent lehnten internationale Zahlungen ab.

Es kann vier Jahre dauern, bis Euroerreicht ist.

Auf der Grundlage dieses Berichts kommt die EZB zu dem Schluss, dass eine Mehrheit der Befragten die Einführung des Euro unterstützen würde. Entscheidend wird auch die Verpflichtung des Eurosystems gegenüber der Öffentlichkeit sein, nicht zu liquidieren und die Zinsen nicht zu senken. Selbst wenn die Umfrage nicht repräsentativ wäre, würde sie der Zentralbank wertvolle Informationen liefern. Er fügte hinzu, dass die EZB sich hiervon inspirieren lassen und mit Experimenten beginnen könnte, um die Stärken und Schwächen verschiedener Ansätze zu erkunden.

Letztlich heißt es in dem Bericht aber, dass die Analyse keine Entscheidung vorwegnehmen soll. Das Finanzinstitut wird die Befugnis haben, weitere Nachforschungen anzustellen und sich mit der Öffentlichkeit und den Interessenvertretern auseinanderzusetzen. Wie lange die Evaluierung und Erprobung des e-euros dauern wird, ist derzeit nicht bekannt. Kürzlich hat die Chefin der EZB, Christine Lagarde, bereits angedeutet, dass die Einführung von CBDCs realistischerweise noch vier Jahre dauern könnte.